Was macht man traditionell mit den Augen einer japanischen Daruma-Puppe?
Daruma sind traditionelle japanische Glücksbringer, die meist als rundliche Puppen dargestellt werden. Sie basieren auf Bodhidharma, dem legendären Begründer des Zen-Buddhismus, und stehen heute besonders für Ausdauer, Glück und das Erreichen persönlicher Ziele. Viele Daruma werden zunächst mit unbemalten Augen verkauft. Wer sich ein Ziel setzt oder einen Wunsch fasst, malt traditionell zunächst eine Pupille aus. Wird das Ziel später erreicht, bekommt auch das zweite Auge seine Pupille. Besonders berühmt für Daruma ist Takasaki in der Präfektur Gunma, eines der wichtigsten Zentren ihrer Herstellung in Japan. Die dortige Daruma-Tradition reicht mehr als 200 Jahre zurück.
Bei Daruma malt man traditionell ein Auge beim Setzen eines Ziels und das zweite nach dessen Erreichen aus.


