Was passiert bei einer „Korallenbleiche“?
Korallen leben in enger Gemeinschaft mit winzigen Algen, die in ihrem Gewebe leben und ihnen einen großen Teil ihrer Farbe und Energie liefern. Werden Korallen stark gestresst – besonders durch zu hohe Wassertemperaturen –, können sie diese Algen abstoßen. Dadurch wird das helle Kalkskelett durch das transparente Korallengewebe sichtbar: Die Koralle erscheint weiß beziehungsweise ausgebleicht. Eine gebleichte Koralle ist nicht automatisch tot. Hält der Stress jedoch lange an, fehlt ihr ein wichtiger Teil ihrer Energieversorgung und sie kann schließlich absterben. Großflächige Korallenbleichen können deshalb ganze Korallenriff-Ökosysteme gefährden.
Bei einer Korallenbleiche verlieren Korallen ihre symbiotischen Algen und dadurch ihre Farbe; sie sind dann nicht sofort tot.


