Wer hatte die Idee für die wiederablösbaren, selbstklebenden Notizzettel?
Der amerikanische Entwickler Arthur Fry hatte in den 1970er-Jahren die entscheidende Idee für die heute weltweit bekannten selbstklebenden Notizzettel. Ausgangspunkt war ein besonderer Klebstoff, den sein Kollege Spencer Ferguson Silver III bereits 1968 entwickelt hatte. Der Klebstoff haftete auf Oberflächen, ließ sich aber wieder entfernen, ohne starke Rückstände zu hinterlassen. Arthur Fry sang in einem Kirchenchor und ärgerte sich darüber, dass die Papierstreifen, die er als Lesezeichen in seinem Gesangbuch verwendete, immer wieder herausfielen. 1974 kam ihm die Idee, Silvers Klebstoff auf kleine Papierstücke aufzutragen. Dadurch entstanden Zettel, die man ankleben, wieder ablösen und erneut befestigen konnte. Bald erkannte man, dass sie sich nicht nur als Lesezeichen, sondern auch hervorragend für kurze Nachrichten und Notizen eigneten. Aus dieser Idee entstanden später die bekannten Post-it-Haftnotizen, die 1980 auf den Markt kamen.
Arthur Fry hatte die entscheidende Idee für wiederablösbare, selbstklebende Notizzettel.


