Welche Fossilfunde gaben Maiasaura den Namen „Gute-Mutter-Echse“?
Maiasaura peeblesorum war ein pflanzenfressender Hadrosaurier aus der späten Kreidezeit Nordamerikas. Besonders berühmt wurde Maiasaura durch außergewöhnliche Fundstellen in Montana mit Nestern, Eiern und Überresten sehr junger Dinosaurier. Diese Entdeckungen gehörten zu den ersten starken Hinweisen darauf, dass zumindest manche Dinosaurier ihre Nester betreuten. Daher erhielt die Gattung den Namen Maiasaura, der gewöhnlich als „Gute-Mutter-Echse“ übersetzt wird. Das Natural History Museum erklärt ausdrücklich, dass die Namensgebung auf den frühen Hinweisen für elterliche Fürsorge beruhte. Besonders spannend ist, dass die Jungtiere offenbar noch eine gewisse Zeit im oder beim Nest blieben. Neuere Forschung von 2025 bestätigt klar Hinweise auf Brutpflege vor dem Schlüpfen; wie umfangreich die Versorgung der Jungtiere nach dem Schlüpfen tatsächlich war, wird weiter untersucht. Eine 2026 veröffentlichte Untersuchung der Zahnabnutzung von jungen und erwachsenen Hadrosauriern liefert außerdem neue Unterstützung für die Hypothese, dass erwachsene Maiasaura ihren Nachwuchs möglicherweise mit Nahrung versorgten.
Maiasaura wurde wegen Fundstellen mit Nestern, Eiern und Jungtieren als „Gute-Mutter-Echse“ bekannt; sie lieferten frühe Hinweise auf Brutpflege bei Dinosauriern.


