Wie heißt die traditionelle japanische Kunst des Bogenschießens?
Kyūdō ist die traditionelle japanische Kunst des Bogenschießens. Der Name bedeutet sinngemäß „Weg des Bogens“. Die Disziplin entwickelte sich aus älteren Formen des japanischen Bogenschießens und war historisch eng mit der Ausbildung der Samurai verbunden. Beim Kyūdō geht es nicht nur darum, das Ziel zu treffen. Große Bedeutung haben auch Körperhaltung, Atmung, Konzentration und ein genau festgelegter Bewegungsablauf. JNTO beschreibt unter anderem die sogenannten hassetsu – die festgelegten Phasen, Haltungen und Techniken des japanischen Bogenschießens. Charakteristisch ist außerdem der Yumi, der traditionelle japanische Langbogen. Er ist auffällig asymmetrisch: Der Griff befindet sich deutlich unterhalb der Mitte des Bogens. Yabusame ist dagegen eine besondere Form des traditionellen Bogenschießens vom Pferd und deshalb nicht die richtige Antwort auf die allgemeine Frage nach der japanischen Bogenschießkunst.
Kyūdō ist die traditionelle japanische Kunst des Bogenschießens und verbindet Technik, Haltung und Konzentration.


